Praxis für Craniosacral-Therapie Sandra Krapf

Die Craniosacral - Therapie wird sehr erfolgreich nach Unfällen eingesetzt, da die Behandlung sehr sanft und behutsam ist kann sie unmittelbar nach einem Unfall oder traumatischen Ereignis angewendet werden ohne dass eine Retraumatisierung eintritt. Die Craniosacraltherapie arbeitet Ressourcen orientiert und hilft dem überreizten System langsam wieder in den Ausgleich von Spannung und Entspannung zu kommen.

 

Das überwältigte oder überaktivierte autonome Nervensystem Dies geschieht wenn Stimulierung zu schnell, zu früh und zu stark geschieht und die normale Widerstandskraft des autonomen Nervensystems nicht ausreicht um damit fertig zu werden. Das autonome Nervensystem schwankt zwischen einem Zustand von zu starker Ladung und einem kompletten Abschalten. So kann es nicht zu seiner gewohnten Widerstandskraft zurückkehren solang die Ladung nicht aufgelöst und vollendet ist. Diese Aktivierung die bei einer traumatischen Erfahrung geschehen kann konzentriert sich auf das Überleben welcher im Hirnstamm registriert wird.

Symptome eines überwältigten, überaktivierten autonomen Nervensystems können sein:

  • Hyperaktivität
  • Zorn
  • Überempfindlichkeit
  • Schaflosigkeit
  • Panikattacken
  • Alpträume
  • Hochstimmung

Das Gegenteil davon

  • Depression
  • Leblosigkeit
  • Erschöpfung
  • Resignation
  • Verlust von Gefühl

Schockzustände, welche mit dem Sympathikus und Parasympathikus zu tun haben Sind wenn das System von einer Aktivierung (stark geladen) überwältigt wird und es aufhört zu funktionieren da der Vorgang nicht durch Entladung abgeschlossen werden konnte.

 

Post-Traumatischer Stress Mit dem Wort Post-Traumatischer Stress werden ungelöste Trauma bezeichnet. Post-Traumatischer Stress tritt sehr oft bei Schleudertraumapatienten auf da Post-Traumatischer Stress eine Langzeitfolge eines Traumas ist, welches den Organismus überfordert und welches er nicht bewältigen kann. Dies sind seelische, körperliche und psychosoziale Folgen von Extrembelastungen, welche auch auch bei psychisch gesunden und gefestigten Menschen auftreten können, wenn sie eines oder mehrere der unten aufgeführten „Auslöser“ durchleben müssen.  Durch eine frühzeitige Behandlung kann der Entwicklung einer Post-Traumatischen Belastungsstörung entgegen gewirkt werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Erkrankung chronisch wird.

Auslöser können sein:

  • Kriegserfahrungen
  • sexueller Missbrauch
  • Vergewaltigung
  • schwere Verkehrsunfälle
  • Todesfälle im näheren Umfeld

 

Symptome: Die Symptome beginnen einige Wochen oder Monate nach dem traumatischen Erlebnis. Symptome können sein, Angst, Schlafstörungen, bedrückte Stimmung, schreckhaftigkeit, emotionale Taubheit, müde und erschöpft, Suizidgedanken und Depression. Auch kommt es vor dass die Betroffenen die traumatische Situation immer wieder in Form von Erinnerungen und Alpträumen wieder erleben. Es kann auch zu Alkohol und Medikamentenmissbrauch kommen da die Betroffenen versuchen das schlimme Erlebnis zu verdrängen.

 

Es gibt 3 verschiedene Formen von Posttraumatischer Belastungsstörung:

  • Wiedererleben Zum Beispiel in Form von Alpträumen, in denen man das Gefühl hat, das schreckliche Ereignis wieder erleben zu müssen. Betroffene Personen können heftige Reaktionen zeigen, wenn sie an das traumatische Ereignis erinnert werden.
  • Vermeiden Die betroffenen Personen vermeiden es Gefühle, Gedanken oder Gespräche, welche sich um das traumatische Ereignis handeln zuzulassen. Sie meiden auch Orte, Menschen oder Tätigkeiten, die mit dem Ereignis in Verbindung stehen.
  • Übererregung Zeigt sich unter Umständen durch Schlafprobleme, Reizbarkeit, Wutausbrüche und Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Übererregung beunruhigt die betroffene Person in der Regel und macht ihr Angst.